LISTENING / HEARING

Internationales Symposium bonn hoeren 17. - 20. Juni 2020

Kammermusiksaal Beethoven-Haus Bonn und LVR-LandesMuseum Bonn zur Themenwoche von BTHVN 2020 »Beethoven und der Sinn des Hörens«, Vorträge, Gespräche, Konzerte, Soundwalks, Installationen, Eintritt frei, Reservierung und Anmeldung unter info@beethovenstiftung-bonn.de

Programm

17. Juni 2020, Kammermusiksaal Beethoven-Haus Bonnhttps://www.bonnhoeren.de/2020-2/symposium-listening-hearing/17-06-2020/

18. Juni 2020, Kammermusiksaal Beethoven-Haus Bonnhttps://www.bonnhoeren.de/2020-2/symposium-listening-hearing/18-06-2020/

19. Juni 2020, LVR-LandesMuseum Bonnhttps://www.bonnhoeren.de/2020-2/symposium-listening-hearing/19-06-2020/

20. Juni 2020, LVR-LandesMuseum Bonn: https://www.bonnhoeren.de/2020-2/symposium-listening-hearing/20-06-2020/

Auf dem internationalen Symposium LISTENING / HEARING der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn werden vom 17. – 20. Juni 2020 internationale und nationale Expert*innen und alle ehemaligen Bonner Stadtklangkünstler*innen über vier Tage im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn und im LVR-LandesMuseum Bonn den aktuellsten Stand der Hörforschung und die Rolle des Hörens und Zuhörens in der Gesellschaft diskutieren.

Die Experten kommen aus einer Vielzahl von Disziplinen, die sich seit langem oder zum Teil auch erst seit neuestem mit dem Phänomen »hören« beschäftigen: es sind dies Geisteswissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Soziologie, Philosophie, Musikwissenschaften, Sound Studies, Kunst- und Architekturgeschichte, Anthropologie, Geschichte und Kommunikationstheorie und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Physik, Biologie, Neurologie und Akustik. Mit den ehemaligen Bonner Stadtklangkünstler*innen kommen auch jene zu Wort, die das Hören nicht vordringlich erforschen, sondern vielmehr verändern und herausfordern wollen.

Dementsprechend bilden künstlerische Interventionen, Konzerte, Performances und Exkursionen einen wichtigen Teil des Gesamtprogramms.

Beethoven dient dem Symposium als Referenzpunkt: als Komponist, der als erster das Hören von Musik als eine absolute Erfahrung begriffen und von überkommenen funktionellen Aufgaben wie Unterhaltung und Gotteslob abkoppelt hat.

Das Symposium versteht sich als Abschluss, Summe und Erweiterung des Projekts »bonn hoeren« auf alle Disziplinen, die sich heute forschend und gestaltend mit dem Hören auseinandersetzen.

Mit allen ehemaligen Bonner Stadtklangkünstler*innen: Sam Auinger, Max Eastley, Bill Fontana, Christina Kubisch, Gordon Monahan, Andreas Oldörp, Stefan Rummel, Erwin Stache, Akio Suzuki, Maia Urstad, Edwin van der Heide

sowie den internationalen Expert*innen: Barry Blesser, Gernot Böhme, Joseph Clarke, Christoph Cox, Helga de la Motte-Haber, Stefan Evers, Anne Holzmüller, Bernhard Leitner, Sandra Müller, Sven Oliver Müller, Jonas Obleser, Jens Gerrit Papenburg, Lucia Ronchetti, Linda-Ruth Salter, Holger Schulze, Richard Sennett, Jonathan Sterne

Konzept & Leitung: Raoul Mörchen & Carsten Seiffarth

Weitere Informationen: https://www.bonnhoeren.de/2020-2/symposium-listening-hearing/

LISTENING / HEARING ist ein Projekt von b o n n h o e r e n der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn in der Themenwoche von BTHVN2020 »Beethoven und der Sinn des Hörens«. Gefördert von BTHVN2020 (Beethoven Jubiläums GmbH). Mit freundlicher Unterstützung des Beethoven-Haus Bonn und des LVR-LandesMuseum Bonn.