Die Preisträger 2018

Stadtklangkünstler Bonn 2018 : Akio Suzuki

Stadtklangkünstler 2018 ist der japanische Künstler Akio Suzuki. Im Zentrum der neuen Arbeit von Suzuki wird die Auseinandersetzung mit der Architektur des Kunstmuseums selbst stehen. Der 77-jährige, in seiner Energie alterslose Künstler ist ein international hoch geschätzter "Meister" medienübergreifender Kunst. Seine künstlerische Arbeit mit Klang und Stille bezieht sich vor allem auf Natur- und Architekturräume.

In Bonn ist er kein Unbekannter: 2014 nahm er am "festival bonn hoeren“ teil, wo er mit seiner Außeninstallation "oto-date bonn" visuell markierte "Echopunkte" über die Stadt verteilte. Zum Auftakt seiner Residenz in Bonn hat Akio Suzuki seit Ende Mai 2018 die als Rundgang durch die Stadt angelegte Installation "oto-date bonn" revitalisiert. "oto-date bonn 2018" kennzeichnet 16 "Echopunkte" auf zwei Routen durch die Stadt sowie zwei weitere "Echopunkte" im Umfeld des Kunstmuseums.
Während seiner künstlerischen Projektresidenz in Bonn wird Akio Suzuki eine große neue Klanginstallation entwickeln."oto-date bonn 2018"

Lebenslauf

geboren 1941, ist einer der Pioniere der Klangkunst. Er begann bereits in den 1960er Jahren mit seinen "self-study-events". Jahrelang hat er dabei als Klangforscher Orte in der Natur und Architekturräume auf ihre Klangqualitäten hin untersucht. Er erforscht Orte, indem er eine Topographie des Klanges auf dem Prinzip von Ruf und Echo erstellt. Seit den 70er Jahren veranstaltet er Performances mit selbstgebauten Echo-Instrumenten und stellt seine Installationen weltweit aus. Suzuki lebt auf dem Land in der Nähe des japanischen Meeres. www.akiosuzuki.com 

bonn hoeren findet 2018 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn und dem Beethovenfest Bonn statt.

Preiträgerin sonotopia 2018: Nika Schmitt

Preisträgerin sonotopia 2018 ist Nika Schmitt (Luxemburg). Mit dem Preisgeld in Höhe von € 10.000 wird sie im September 2018 in Bonn eine neue Klanginstallation realisieren.

Schmitt, geboren 1992 in Luxemburg, ist seit 2017 als freiberufliche audiovisuelle Künstlerin und als freie Mitarbeiterin im “Casino Luxembourg-Forum d’Art Contemporain” (LU) tätig. Nach dem Abitur begann sie 2013, nach mehreren Reise- und Arbeitserfahrungen in verschiedenen Ländern, das Studium für den “Bachelor of Fine Arts” an der “Academy of Fine Arts and Design” in Maastricht (NL).

Ortspezifische Projekte, wie eine Forschungsarbeit in Dakar zur “Biennale of Contemporary Art in Senegal – Dak’art” 2016, halfen Nika Schmitt, ihre eigene künstlerische Orientierung zu konsolidieren. Neben ihren studienbezogenen Tätigkeiten nahm sie im selben Jahr den Platz als Vokalistin in der experimentellen Musikgruppe “otomax” ein und gründete zusammen mit zwei weiteren Künstlern, Mike Moonen und Don Possen, die Modelinie “dominik”. Im Juli 2017 schloss Nika Schmitt ihren “Bachelor of Fine Arts” mit cum laude ab und erhielt den “Gilbert de Bontridder Prijs 2017”. Ausstellungen wie “Artspotting” in der DNB Amsterdam und “Fresh cacao” in “De cacaofrabriek” in Helmont (NL) folgten.

Eine Auszeichnung erhielt Andreas Sahl Andersen (DK) – Interfaculty Artscience, KABK Den Haag. Anerkennungen erhielten Mio Okido (JP) – KHB Berlin, Nicola Hein (DE) – Universität Mainz, Carlos Villamizar (CO/DE) – Sound Studies UdK Berlin und Rihards Vitols (LV) – KHM Köln.